Studienaufbau
Die Regelstudienzeit des Studiums beträgt 2 Semester einschließlich der Anfertigung einer Master-Arbeit. Das Studium in diesem Studiengang ist im Anschluss an ein geeignetes Bachelor- oder Diplomstudium vorgesehen.
Das Studium sieht eine Reihe von Pflichtmodulen vor, die von allen Studierenden des Studiengangs absolviert werden müssen. Für die weiteren Module, die für einen erfolgreichen Studienabschluss notwendig sind, können die Studierenden nach ihren Interessen und Kenntnissen wählen. Dabei ist ein Schwerpunkt aus den folgenden auszuwählen:
- Strategische Unternehmensentwicklung (SUE): Vor dem Hintergrund globalisierter Märkte sind sowohl Großunternehmen als auch mittelständische Unternehmen gehalten, Globalisierungsstrategien bezogen auf Absatz- und Beschaffungsmärkte zu entwickeln. Die Absolventen der Vertiefungsrichtung sind in der Lage, Strategien zur Erschließung neuer Märkte unter den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu entwickeln und zu implementieren. Dies geschieht auf der Basis des Verständnisses aktueller weltwirtschaftlicher Stabilisierungsprobleme und der kritischen Diskussion von Strategieoptionen zur Lösung globaler Disparitäten. Dabei erkennen die Studierenden auch die Personalführung als wichtigen Erfolgsfaktor im internationalen Wettbewerb und erlangen umfassende Kenntnisse zur Bewertung und Steuerung der Humanressourcen. Die Diskussion aktueller Fallstudien aus der betrieblichen Marketingpraxis ermöglicht den Studierenden, ihre konzeptionellen Fähigkeiten zu schärfen und ihr Theoriewissen für unternehmerische Entscheidungen zu nutzen.
Strategische Unternehmenssteuerung (SUS): Die Dynamik der Umfeldbedingungen setzt systematisches Wissen über Ursachen, Wesen und Konsequenzen von Risiken voraus. Die Studierenden können betriebliche Risikoanalysen selbständig durchzuführen und Lösungskonzepte entwickeln. Sie sind auch in der Lage, komplexe Fragestellungen im Bereich Corporate Finance situationsadäquat zu beantworten. Anhand komplexer Praxisfälle entwickeln die Studierenden ein Verständnis für die Anwendung von Accounting- und Controlling-Methoden in Unternehmen. Sie werden befähigt, unternehmerische Entscheidungen durch sorgfältige Analysen vorzubereiten und umzusetzen.
- Geschäftsprozessmanagement (GPM): Ein wesentliches Potenzial der Unternehmensentwicklung liegt in der Ausrichtung betrieblicher Strukturen an Geschäftsprozessen und deren Unterstützung durch geeignete Informationssysteme. Dafür sind im Rahmen des Geschäftsprozessmanagements die unternehmensrelevanten Geschäftsprozesse und Informationssysteme zu explizieren, zu dokumentieren, zu optimieren und anschließend zu unterstützen.
Die Schwerpunkte Strategische Unternehmensentwicklung und Strategische Unternehmenssteuerung richten sich vor allem an Studierende mit Interessen und Kenntnissen in der Betriebswirtschaftslehre, der Schwerpunkt Geschäftsprozessmanagement richtet sich vor allem an Studierende mit Interessen und Kenntnissen in der Wirtschaftsinformatik. Grundsätzlich stehen jedoch alle Schwerpunkte allen Absolventen von Bachelor- und Diplomstudiengängen offen.
| Module | CR | SWS | SEM. |
| Pflichtmodule | |||
| Strategisches Innovationsmanagement | 6 | 4 | 1. |
| Change Management | 6 | 4 | 1. |
| Research Management | 6 | 4 | 1. |
| Entscheidungsunterstützung | 6 | 4 | 1. |
| Schwerpunkt nach Wahl | 24 | 16 | |
| Wahlpflichtmodule Strategische Unternehmensentwicklung (SUE) | |||
| SUE Weltwirtschaftliche Entwicklung | 6 | 4 | 1. |
| SUE Entwicklung neuer Märkte | 6 | 4 | 2. |
| SUE Human Capital Management | 6 | 4 | 2. |
| Wahlpflichtmodule Strategische Unternehmenssteuerung (SUS) | |||
| SUS Risk Management | 6 | 4 | 1. |
| SUS Corporate Finance | 6 | 4 | 2. |
| SUS Accounting und Controlling | 6 | 4 | 2. |
| Wahlpflichtmodule Geschäftsprozessmodellierung (WI) | |||
| GPM Geschäftsprozessmodellierung 1 | 6 | 4 | 1. |
| GPM Geschäftsprozessmodellierung 2 | 6 | 4 | 2. |
| GPM Referenzmodelle | 6 | 4 | 2. |
| Master-Arbeit | 18 | 2. | |
| Summe | 60 | 28 |
Eine Beschreibung der Module finden Sie hier.
| Webmaster Fakultät IV | 07.05.2012 |
